Mi

30

Jul

2014

STONE MOUNTAIN - AWESOME DAY

Da sieht man ihn voller Pracht - den Stone Mountain - Georgia's größte Touristenattraktion. Er ist der größte freiliegende Granitfels der Welt und liegt 513 Meter über dem Meeresspiegel und rund 250 Meter über dem umgebenen Plateau. Sein Umfang an der Basis beträgt mehr als 8 Kilometer und er kann sowohl per Fuß als auch per Seinbahn erklommen werden.

 

Der Stone Mountain ist umgeben von einem tollen Park - für Alt und Jung alles dabei. Als wir am letzten Sonntag - 07/27/14 - vor Ort waren, sind wir aber nicht des Parkes wegen gekommen, sondern, weil wir uns die atemberaubende Lasershow ansehen wollten. Wir befanden und auf einem gigantischen Hügel und die Show wurde jenem Teil des Felsens abgebildet, der oben zu sehen ist.

Dinner von KFC :D
Dinner von KFC :D

Leider kann keins meiner Bilder auch nur ansatzweise darstellen, was ich gesehen habe. Es war eine sooo tolle Show, begleitet von den besten Musikhits.

 

Ich würde ja gerne Videos hochstellen, aber ich bin absolut nicht im Wissen, wie das geht. Weiß jemand mehr? Schreibs dann bitte in die Kommentare!

 

Wir sind gegen halb 12 nachts wieder zuhause angekommen, die Jungs sind alle im Auto eingeschlafen. Da die Eltern vorher wussten, dass das passiert, wurde direkt nach der Lasershow bei einer Tankstelle angehalten und alle mussten ihre Pyjamas anziehen - also alle Kinder - nicht ich. :-D

 

Zusammenfassend war es ein obercooles Erlebnis und ich genieße diese Momente sehr!

Aber wer weiß, was noch alles kommt..

 

So, meine Pause neigt sich dem Ende zu, sofort muss ich zum ersten Mal alleine einkaufen gehen, ich bin gespannt, wie oft ich mich bei den zuständigen Mitarbeiter nach Produkten und ihren Standtorten erkunden muss. Das kann was geben..

 

See you later,

Jana :-)

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Di

29

Jul

2014

ONE MONTH OVER HERE - USA

Und schon wieder ist mehr als eine Woche vergangen, wie schnell das einfach geht! Damit ich nicht wieder so hinterher hänge, melde ich mich mal!

 

Heute vor einem Monat war der Tag, auf den ich so lange gewartet habe, der Tag, der alles veränderte. Es ist, als wäre es gestern gewesen und doch ist schon ein ganzer Monat vergangen - unglaublich. An dieser Stelle poste ich dann doch mal das Bild, was ich in einem Beitrag im Juni bereits versprochen hatte - meine Koffer.

Der Große durfte 23 kg wiegen, was ich auf das Gramm genau eingehalten habe.

 

 

Beim Handgepäckkoffer lag die Grenze bei 8 kg + 2 kg Laptop/Damenhandtasche.

 

 

Da ich den Handgepäckkoffer mit einigen Kilos mehr vollgestopft habe, als erlaubt, ging ich mit flauem Gefühl zum Sicherheitscheck, wo Handgepäck überprüft wird. Glücklicherweise hat das die Beamten herzlich wenig interessiert!

 

Die Kofferbestimmungen sind bekanntlich von Airline zu Airline unterschiedlich, meine Angaben beruhen daher nur auf AirBerlin.

Genug Gedanken an Deutschland verschwendet, zurück zu meinem neuen Leben hier - hier in den Staaten! (kleiner Spaß beiseite)

 

Nach mehr als vier Wochen, mehr als drei Wochen in meiner Gastfamilie, kann man schon sagen, dass man sich langsam eingelebt hat, bis alles zur völligen Routine wird, dauerts aber gewiss noch!

 

Bisher, das sage ich ganz ehrlich, habe ich noch kein Mal das Gefühl von Langeweile gespürt. Das liegt, da bin ich mir sicher, größtenteils daran, dass ich nicht wie viele andere Au Pairs mit 1-3 sondern gleich mit 4 Hostkids zu kämpfen habe!

Wir sind nahezu täglich mit diesem hübschen Gefährt unterwegs - einem XXL Golfcart. Die Üblichen sind nicht im Besizt einer mittleren Reihe, geschweige denn Kindersitzen. Die sind aber super praktisch, wenn man mit Kindern unterwegs ist!

Das Witzige ist, wir begegnen auf den Golfcartwegen hin und wieder kleinen Gruppen, die Stadtspiele von ihrer Schule spielen. Oft ist eine Aufgabe "Take a picture of a child car seat on a golfcart" - der Rekord war 4 Gruppen an einem Tag. Die Kinder finden das witzig - ich auch. :-D

 

Ich liebe Peachtree City - aus dutzenden Gründen. Ich werde hin und wieder einen verschriftlichen.

Zum einen der Golfcartwege wegen. Es ist nicht nur ultra cool, bei 36 Grad im Schatten Dank der luftigen Fahrzeuge eine Abkühlung zu bekommen, es ist zudem praktisch und die Kinder lieben es. 

Das Tollste jedoch ist die Einzigartigkeit. Peachtree City - auch der Name fasziniert mich - ist die einzige Stadt in ihrer Umgebung, die diesen Comfort anbietet. Meine Hostmum sagte letztens sowas wie: PTC is like a bubble, it is beautiful itself and it is impossible that any crime from any other city comes inside"

Es ist nahezu der perfekte Ort für Familien.

Fitnessgeräte im Park
Fitnessgeräte im Park
zahmes Reh
zahmes Reh

Nahezu jedes Mal, wenn ich mit dem Golfcart unterwegs bin, sehe ich Rehe, Eichhörnchen, dutzende Vögel, Hasen und jede weitere Tierart, die man sich vorstellen kann - am Wegrand. Man ist völlig in der Natur und genießt die Geräusche, den Duft, das Ambiente, wären da nicht die Motorengeräusche des Golfcarts.

Wenn man nicht jedes Mal anhalten will, gibt es eine weitere Möglichkeit, das alles besser erleben zu können: Joggen. Und genau deshalb gehe ich so gerne joggen, auch wenn es aufgrund des hügeligen Landes und der Hitze eine Qual ist. Aber die Wege sind einfach bestens geeignet und die oben abgebildeten Geräte (insgesamt gibt es in dem Park sechs für jede Muskelgruppe) sind ein gesunder Ausgleich neben dem Laufen, ausgezeichnet, dass sie sich genau auf der Hälfte meines 5-Meilen-Weges befinden.

Sackhüpfen mit Easti
Sackhüpfen mit Easti

Nach Golfcartrides und Joggen, Kinder "füttern", baden und beschäftigen in der Woche, habe ich den Freitag und Samstag unter anderem mit anderen Au Pairs verbracht und den Sonntag wieder der Familie gewidmet. :-)

Up in Atlanta - Loca Luna
Up in Atlanta - Loca Luna
amerikanische Hausparty
amerikanische Hausparty
Poolday with Louisa
Poolday with Louisa

Wie bereits erwähnt, habe ich den Sonntag mit meiner Gastfamile vebracht. Und zwar sind wir zum ca. 45 Minuten entfernten Stone Mountain gefahren, um eine Laser Show zu bestaunen! Es war AWESOME! Und weil's mir so gefallen hat, folgt dazu ein extra Post!

 

See you later!

Jana

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So

20

Jul

2014

Von 4th of July über Weltmeister und neue Freunde - die ersten Wochen

Hello again,

 

es gibt immer noch viele Erlebnisse nachzuholen, deshalb wird das jetzt so ablaufen, dass ich besondere Dinge auf den Punkt gebracht darstellen werde und Details außen vor lasse. Sobald ich die Gegenwart eingeholt habe, folgen sicherlich Einträge der anderen Art und Weise! (natürlich konnte ich mich nicht daran halten)

 

Let’s go!

 

Ich kam am Freitag, den 4. Juli – Independence Day und Geburtstag meines kleinen Bruders – in PTC an. Die tollen Plakate kann man am Ende meines letzten Posts bestaunen.

Nachdem ich ein Sandwich gegessen, eine Dusche genommen und die ersten Dinge aus den Koffern gepackt habe, ging es gleich mit dem Golfcart los in Richtung einer riesen Wiese, bei jener dutzende andere Familien eintrafen. Mit Spielspaß, Essen, Getränken, Musik und Sonne verbrachten wir die Zeit, bis es gegen 9:15 pm dunkel wurde und das Feuerwerk seinen Lauf nahm – ATEMBERAUBEND!

Links ein Freund von Hudson und rechts Easton
Links ein Freund von Hudson und rechts Easton
geschmücktes Golfcart
geschmücktes Golfcart
amerikanische Farben - Peace
amerikanische Farben - Peace
Easton
Easton

Da PTC für heißes Wetter bekannt ist, sind wir gleich samstagmorgens zum Pool gegangen (mit dem Golfcart natürlich – ich durfte zum ersten Mal fahren, wuhu das ist so funny). Nachmittags haben wir „Papierkram“ erledigt, ich habe mit Deutschland geskyped, meine Gastgeschenke überreicht und abends sind wir mexikanisch Essen gegangen – ein Traum.

Pool
Pool
Pool
Pool
Hudson
Hudson
Gastgeschenke
Gastgeschenke

Neben unzähligen neuen Eindrücken, die mir an jeder Ecke begegnen – sei es die Bedienung der Mikrowelle, das Merken der Golfcartwege oder die Selbstbedienung am Kühlschrank – gestaltete sich mein erster Sonntag – one week away from home – wie folgt:

Morgens besuchten wir die coolste Kirche, die ich je zu Gesicht bekommen habe! Meine Gastfamilie ist evangelisch, deshalb stellte ich als Katholikin mich bereits auf kleine Unterschiede ein, aber mit so was habe ich nun gar nicht gerechnet: Zur Kirche gehen macht richtig Spaß! Nicht, dass ich in Deutschland nicht gerne zur Kirche gegangen bin, nein, ich war Messdienerin. Aber, unsere Kirche ist kein Vergleich! Zunächst gibt man die Kinder ab, für jedes Alter gibt es separate, kinderfreundliche Räume, in denen während des Gottesdienstes die Zeit mit Spielen, Basteln, Bibellesen verbracht wird. Dann gehen die „Großen“ in den eigentlichen Raum des Geschehens. Ich dachte, wo bin ich hier gelandet? Es war dunkel, angenehm dunkel, Fenster habe ich nicht bemerkt und die Sitze glichen jenen in einem Theater. Wir nahmen auf einer gepolsterten Sitzreihe in der Mitte des Raumes Platz. Vor uns befand sich eine Bühne, die mit Instrumenten gefüllt war. Jeweils zur Linken und Rechten waren große Bildschirme platziert. Das Ganze wurde durch Scheinwerfer – in allen Farben – abgerundet. Um 9:30 am ging es los. Ein Mann leitete den Gottesdienst mit wenigen Worten ein, bevor ich 20 Minuten einer Band zuhören konnte, die rockige Kirchenlieder spielte – und nicht gerade leise. Sowohl live als auch auf den Bildschirmen wurde dem Auftritt fasziniert zugehört. Jedem war es möglich mitzusingen, da die Liedtexte auf der Leinwand karaokemäßig eingeblendet wurden und zwei gute Sänger gaben den Ton an. Gleichzeitig schufen die tausend Lichteffekte ein tolles Ambiente. Mir war es, als wäre ich in einer Disko, auf einem Konzert, aber nicht in einer Kirche. Ich war sprachlos.

Im Anschluss an den musikalischen Einstieg breitete sich dort, wo eben noch die Musiker ihren Platz hatten, eine gigantische Leinwand aus. Wenige Sekunden später tauchte auf jener Leinwand ein Mann auf, in Anzug gekleidet, der, wie sich wenig später heraus stellte, der Pastor war. Richtig gelesen – der Pastor, der sich in Atlanta befand, trat nicht live, sondern auf einer Leinwand vor uns auf. Er unterhielt uns 30 Minuten mit dem Thema „schlechte Kirchenerfahrungen“, bevor der „Gottesdienst“ mit zwei weiteren rockigen Liedern abgeschlossen wurde. Das war vielleicht ein Erlebnis – Kirche mal völlig anders!

 

 

Mittags sind Kristen und ich zum Publics gefahren – einkaufen für die Woche. Ich neige dazu dutzende Dinge zu erzählen, dabei wollte ich mich doch kurz fassen – immerhin folgen noch einige Tage bis zur jetzigen Gegenwart – mal schauen, wie ich das handhabe.

Grocery Stores sind hier einfach zehn Mal größer, sodass es nicht gerade einfach ist, sich die Produkte mit den jeweiligen Standorten einzuprägen, die die Familie wöchentlich einkauft.

Zu den Einkaufswagen: da gibt es die Normalen, wie wir sie kennen, und die Anderen, wenn Kinder dabei sind.

Am Ende werden die Produkte aufs Band gelegt, ein Mitarbeiter scannt sie ein, der Nächste verpackt sie in Tüten und legt diese in den Einkaufswagen. Abschließend wird gefragt, ob Hilfe beim Einräumen ins Auto gebraucht wird. Das nenne ich amerikanische Freundlichkeit!

Dann war es soweit, ich durfte zum ersten Mal mit dem Minivan fahren: „Was ein großes Teil“, dachte ich, da ich sonst nur meinen Hyundai gewöhnt bin. Amerikanische Straßen sind anders, Joey erklärte mir die größten Unterschiede und ziemlich schnell habe ich mich an die 4-Way-Stops, Yielsigns und Ampeln gewöhnt. Für meine Fahrkünste wurde ich gleich beim ersten Mal gelobt, wir fuhren aber auch die nächsten Tage noch, um mich mit der Stadt vertraut zu machen.

 

Abends besuchten wir Omi und Opi mit dem Golfcart, einfach faszinierend, überall mit diesem Gefährt hinzukommen. Ich finde es jetzt schon toll.

Dann sind wir den SCHEDULE für die erste Arbeitswoche durchgegangen und nach einer angenehmen Nacht – ich liebe mein Bett – fing mein erster Arbeitstag am Montagmorgen um 8:00 am an.

 

Den Vormittag habe ich bereits alleine mit allen vier Jungs verbracht, draußen. Vier Jungs im Alter von 1-8, eine ganz schöne Herausforderung, aber es hat super geklappt! Vorm Lunch sind alle sieben inklusive mir mit dem Golfcart gefahren, schließlich sollte ich die Wege möglichst schnell drauf haben.

 

Nachmittags bin ich mit Kristen mit dem Auto zur Bank gefahren, um mir ein Konto einzurichten. Wenige Tage später wurde mir meine Debitkarte zugeschickt.

 

Die restliche Zeit wurde mit Skypen verbracht und abends habe ich mit Joey und Kristen Bachelorette geguckt. Wow, ist das witzig. Es kommt jeden Montagabend, da wir aber so ein Luxus-TV besitzen, gucken wir die Sendung immer später, um auf nervige Werbung verzichten zu können.

 

Totmüde bin ich gegen 11:30 pm ins Bett gefallen.

Easton
Easton

Den nächsten Vormittag haben wir im Playroom – millionenfach Spielzeug – verbracht, mittags gings zum Pool, nachmittags habe ich mit den Kids einen Limonaden- und Cookiestand gemacht, ich habe das Deutschlandspiel gegen Brasilien verfolgt und abends die Kids zum ersten Mal alleine gebadet. Die Tage davor habe ich immer zugeguckt, und ja, alle vier werden jeden Abend gebadet, was ich aber nachvollziehen kann, da das Wetter der Hammer ist.

Eine weitere Premiere folgte am Abend, ich bin zum ersten Mal alleine mit dem Auto gefahren. Wohin gings? Ich hatte mein erstes Au Pair Treffen – monatlich finden Treffen mit unserer regionalen Betreuerin und allen Au Pairs in unserem Cluster statt – und wir trafen uns bei ihr zum Dinner. Einige Au Pairs kannte ich bereits von Facebook, andere habe ich kennengelernt. Es war so lecker, hat Spaß gemacht sich auszutauschen und ich habe mich bereits super wohl gefühlt.

Playroom
Playroom
Limonadenstand with Brayden
Limonadenstand with Brayden
German Game vs Brazil
German Game vs Brazil

Mittwochs wurde ich mit Waschmaschine und Trockner vertraut gemacht, ich habe mit Melissa geskyped und gleichzeitig mein Zimmer super wohnlich, gemütlich und heimisch eingerichtet. Anschließend kam meine LCC (regionale Betreuerin) vorbei, was zu Beginn jeden Au Pair Jahres Pflicht ist und abends haben die Kids und ich auf dem Playground im Backyard und am nah gelegenen Pond gespielt.

Playground
Playground
Pond
Pond
Pond
Pond

Der Donnerstag wurde mit Golfcartrides zu den vielen Parks in der Umgebung verbracht und abends veranstaltete ich eine Movie night für die Kleinen. Popcorn durfte nicht fehlen, allerdings ist Ami-popcorn nicht süß, sondern salzig – ausnahmslos.

 

Freitags habe ich die Kids zum ersten Mal morgens alleine fertig gemacht, mit allem drum und dran: Frühstück und Spülmaschine ausräumen, Playclothes raussuchen und anziehen, Zähne putzen, waschen, Haare kämmen, Windeln wechseln, Betten machen – und das mit vier Jungs, die nicht still sitzen bleiben wollen. Aber mir fällt jetzt schon auf, dass die Routine ihren Lauf nimmt, was alles leichter macht.

In meiner Pause, die ich meistens von 1 – 4 habe, was optimal zum Skypen mit Deutschland ist, bin ich dieses Mal joggen gegangen. Nicht nur, dass es über 30 Grad war, auch die Schwüle und das bergige Land erschwerten mein Vorhaben. Ich hab’s aber gut überstanden und Golcartwege sind einfach optimal zum Laufen!

Dinner gegessen haben wir diesmal im Chick-Fil-A. Ein Restaurant, in dem man Menu’s bekommt in McDonaldsart, aber 10 Mal besser! Wir, die als Kühe verkleidet den Laden betraten, bekamen jeder ein Menu umsonst. Jeder der 50 anderen Gäste glich einer Kuh, was an der tollen Aktion lag, die das Restaurant mehrmals im Jahr anbietet: Wenn du als Kuh kommst, gibt’s Essen umsonst!

 

Gegen 8 habe ich mich mit Louisa und ihrer Freundin, die als Au Pair in PA lebt, beim FroYo TCBY getroffen. LECKEEER! Da bin ich von nun an Stammkunde.

Frozen Yogurt
Frozen Yogurt
Breakfast at IHOP
Breakfast at IHOP

Samstagmorgens sind Amanda und ich beim IHOP frühstücken gegangen und ich habe ein Geschenk für meine Hostmum besorgt.

 

Direkt im Anschluss sind meine Gastfamilie und ich zu einem anderen Pool gefahren, wo es sogar einen DJ und einen Hula-Hopp Wettbewerb gab. FUNNY!

Den Abend verbrachte ich mit dem Kleinsten alleine, da die anderen zu Chuck E. Cheese’s gefahren sind, als Belohnung für den zweijährigen, der nun keine Windeln mehr braucht.

Außerdem lief später American Pie im TV.

 

Sonntags sind wir wieder einkaufen gefahren und anschließend hab ich mich mit Louisa bei der Avenue getroffen, um ein wenig shoppen zu gehen. In eine Hose habe ich mich direkt verliebt, ein Starbucksbesuch durfte nicht fehlen und dann gings auch schon zurück zum Haus, DEUTSCHLAND gucken. Zum ersten Mal wollte ich wieder in Deutschland sein, zum ersten Mal machten sich kleine Anzeichen von Heimweh bemerkbar. Ich meine, wer will nicht, wenn er sein Land zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft siegen sieht, im eigenen Land sein? Wenn ich da jetzt so drüber schreibe, bekomme ich ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Die zweite Arbeitswoche wurde mit Playdates, heißem Wetter und den ersten Golfcartrides alleine mit allen Vieren verbracht. Außerdem lernte ich Parthners ( eine tolle Pizzeria), einen coolen Japaner, bei dem vor deinen Augen gekocht wird und eine leckere Eistorte kennen. Allgemein habe ich schon so viel neues Essen probiert und war bisher immer begeistert (ein Essenspost wird folgen).

Außerdem war ich in dieser Woche bei Target, war weitere zwei Mal joggen, habe meine Nägel gemacht und eine süße Karte als Dankeschön für mein Geburtstagsgeschenk von Kristen bekommen.

Enten wurden mit Brot gefüttert, ich habe mich mit Louisa beim Starbucks getroffen und am Freitag kam das alte Au Pair von ihrem Travel Month wieder. Bis Mittwoch bleibt sie in der Familie, bevor sie wieder nach Deutschland zurück fliegt. Der Abend wurde ein Mädelsabend mit Pizza und einer DVD.

Samstag sind wir nach Newnan gefahren, wo dem zweijährigen die Haare geschnitten wurden, der Laden war echt der Hammer, seht selbst.

Sonntags gings mit Louisa ins 1$ Cinema, „Blended“ gucken. Dazu muss noch gesagt werden, in PTC wohnen 99 % Weiße, in der Nachbarstadt Fayetteville ist das Gegenteil der Fall. So durften wir uns nicht wundern, dass es aussah, als wären wir die einzigen Gäste im gesamten Film haha.

 

Ihr seht selbst, ich habe zum Ende hin wirklich versucht, mich kurz zu fassen, auch wenn ich so gerne ins Detail gehen würde, da es neben dem Aufgeschriebenen noch so viel mehr zu erzählen gibt.

Wenn du irgendwo zu mehr wissen möchtest, halte deine Neugier nicht zurück und schreib mich doch einfach an!

 

Abschließend noch einige weitere Eindrücke, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe!

 

Bis dann,

JANA

 

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So

13

Jul

2014

Hallo aus Amerika

Endlich finde ich Zeit mich zu melden, ja, ich bin rundum beschäftigt!

Mit meinem ersten Juli Eintrag möchte ich euch gleich vorwarnen, dass dieser etwas einem Roman gleichen könnte, weil ich so viel nachzuholen habe. An vielen Stellen bin ich jedoch nicht ins Detail gegangen, sonst wäre es wirklich ein Roman geworden.

Nebenbei fällt mir auf, dass mir ständig englische Begriffe im Kopf rumschwirren, wenn das so weiter geht, folgen Blogeinträge auf Englisch, das kann ich euch versprechen!

 

First of all, back to Germany! Back to the date of my flight!

June 29th 2014.

 

Wir fahren nichtsahnend, nachdem ich meinen Koffer tausend Mal kontrolliert habe, los in Richtung Düsseldorf. Da wir außerhalb unseres Dorfes wohnen, mussten wir unser Dorf passieren und außerdem meine beste Freundin einpacken!

Gerade unterwegs sah ich in der Ferne ein Hindernis und als ich anfing mich zu fragen, was sich sonntagmorgens um 9 Uhr auf der „Hauptstraße“ in meinem Dorf befinden könnte, erkannte ich das mir Bevorstehende:

Meine Mädels!!! Ich hatte mir vorgenommen, so wenig Tränen wie möglich zu vergießen, als ich jedoch den Großteil meiner Mädels und dazu die tolle Überraschung sah, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Nach einer langen Verabschiedungsrunde sind wir irgendwann (10:05 Uhr) am Flughafen in Düsseldorf angekommen.

Ich erinnere mich heute, 2 Wochen später, noch genau an den Moment, an die letzten Stunden in Deutschland.

Gleich am Flughafen habe ich viele andere Au Pairs getroffen und Dank einer WhatsAppgruppe konnte ich direkt einige Gesichter zuordnen.

Um 13:20 (15 Minuten nach eigentlicher Abflugzeit) hieß es dann wirklich:

 

„Bye Germany, hello USA“

Es klingt immer noch so unreal, aber ich bin hier, 7244 km von zu Hause entfernt. Unvorstellbar, aber wahr.

Nach einem sehr angenehmen Flug, der uns 7,5 Stunden kostete und dessen Unterhaltungsprogramm exzellent war, erreichten wir die Staaten. Ortszeit: 3:00 pm.

Wir passierten den Zoll, erwarteten sehnsüchtig unsere Koffer, in der Hoffnung nicht zu den 5 % zu gehören, dessen Gepäck üblicherweise „verloren“ geht und wurden von einem freundlichen Cultural Care Mitarbeiter mit knallpinkem Schild erwartet. Zum jetzigen Zeitpunkt wusste ich nicht, diesem Fahrer einige Tage später erneut zu begegnen.

 

Um 6:00 pm erreichten wir die Trainingschool. Da unser Körper, unser Geist, unsere innere Uhr im Glauben war, es sei Mitternacht, waren wir verständlicherweise müde.

Meine Zimmergenossinnen haben es sich bereits „gemütlich“ gemacht und genossen einen Schlaf, sodass ich jene erst später begrüßen konnte.

Dennoch muss ich sagen, Nina (Deutschland) und Daniela (Kolumbien) als zwei nette junge Frauen kennengelernt zu haben. Beide werden ihr Au Pair Jahr wie ich in der Nähe von Atlanta verbringen, Daniela sogar in der selben Stadt wie ich, was bei einem Land wie der USA mehr als Zufall ist.

Cultural Care sieht es vor, Au Pairs der selben Gegend in ein Zimmer zu „stecken“, damit man bereits erste Kontakte knüpfen kann.

Schnell stellte sich heraus, dass die beiden einen anderen Weiterflug von NY nach GA haben würden. Beide würden 45 Minuten eher von einem anderen Flughafen reisen, was mich zum damaligen Zeitpunkt sehr frustrierte. Immerhin bin ich noch nie alleine geflogen und dann das gleich in einem fremden Land. „Na toll“, dachte ich und ahnte nicht, was noch käme.

Im Nachhinein bin ich jedoch sehr froh, vom LaGuardia geflogen zu sein, auch wenn ich niemandem wünsche in meiner Haut gesteckt zu haben.

Warum? Gedulde dich und ließ mehr.

 

Zurück zur Trainingschool. Um 7:00 pm gab’s Dinner: Pizza – das geht ja gut los.

Anschließend ging’s für mich in den Aufenthaltsraum: WLAN nutzen.

 

Die kommenden zwei Tage wurden ausschließlich mit Classes – mehr oder weniger interessant – verbracht. Zwischendurch genossen wir die Pausen, dessen Limit von 30-60 Minuten stets schnell erreicht war.

 

Mittwoch stand das Highlight der Woche an! NEW YORK CITY!

Morgens lernten wir alles, was wir bereits wussten: Erste Hilfe. Es war eine gute Auffrischung, dennoch hätte man den Umfang von 6 Stunden kürzen können. Unser Lehrer war dieser Meinung und schloss den Unterricht bereits nach 5 Stunden – so wurde die restliche Zeit für’s Skypen genutzt.

Und dann hieß es endlich: New York City, ich komme!

 

 

Es war ein unglaublich aufregender Tag!

 

Auch wenn das Wetter keineswegs mitgespielt hat, hatten wir riesen Spaß! Ich meine, wer kann schon von sich behaupten bei Regen und Gewitter gerade nur so über den Times Square gerannt zu sein?

 

Postkarten und ein Hardrockcafe T-Shirt werden mich immer wieder an diese atemberaubende Stadt erinnern. I LOVE NYC!

 

Zusammenfassend hatte ich einen unvergesslichen Tag mit wunderbaren Menschen! :-*

Am Donnerstag war es dann soweit. Aufgeregt, mit klopfendem Herzen und aufgeteilt in sechs Busse fuhren wir am Morgen gegen 8:15 am Richtung LaGuardia Flughafen los. Mein Flug sollte um 3:00 pm stattfinden, meine Airline nannte sich Delta Airlines. Glücklicherweise gab es eine Hand voll Au Pairs, die mit der selben Airline zu ähnlichen Uhrzeiten fliegen sollten, sodass wir die mehr als 5 Stunden am Flughafen gemeinsam verbringen konnten. Dutzende iPads vertrieben unsere Langeweile.

2:15 pm. Ich machte mich alleine(!) auf den Weg zu meinem Gate D04, meine Boardingtime startete ab 2:30 pm. Nach einigen Unstimmigkeiten erreichte ich meinen Sitz, der sich ziemlich weit hinten im Flugzeug befand. Mehr als zwei Stunden verbrachte ich dort, ohne vom Boden abzuheben. Ständig waren wir im Ungewissen, wusste nicht, was uns erwarte. Irgendwann hieß es dann „wir fahren zurück zum Gate, es herrscht ein Hurrikan über North Carolina, der Flug wird nach hinten verlegt.“

Als wäre das nicht schon schlimm genug, hieß es plötztlich: „Der Flug ist gestrichen. Alle Flüge, die heute von New York nach Atlanta angesehen sind, finden nicht mehr statt.“ Man muss wissen, vom LaGuardia fliegt üblicherweie stündlich ein Flugzeug in den warmen Süden. Nichts da. Richtig gelesen. Da war ich nun, völlig auf mich gestellt in einem fremden Land an einem fremden Flughafen, ohne zu wissen, wie es weiter geht – ohne zu wissen, wo ich die Nacht verbringen sollte und am Rande der Verzweiflung. Englisch fiel mir plötzlich zehn mal schwerer als sonst, was der wohl ungünstigste Zeitpunkt auf Erden war. Ich schrieb im Wert von dutzenden Euro’s mit meiner Hostmum, lieh mir mehrere Handys, um mit ihr zu telefonieren, sprach mit Frauen, sprach mit Männern. Nach Stunden erfuhr ich, dass sich weitere Au Pairs am Flughafen befinden sollten, dessen Flüge gecancelt wurden. Doch wo sucht man, wenn man allein in New York ist? Ich ging völlig durcheinander eine Rolltreppe hinunter, nachdem ich ein Flugticket für den nächsten Tag um 11:00 am erbetteln konnte, normalerweise hätte ich erst den 6:00 pm Flug nehmen können, aber ich wollte doch so schnell wie möglich zu meiner Gastfamilie – immerhin wollte ich den 4. Juli so wenig wie möglich missen, denn den erlebe ich in Peachtree City nur einmal.

Die Rolltreppe führte mich Richtung Bagage Claim – irgendwo dort sollte irgendwann ein Cultural Care Mitarbeiter auftreten und mich zurück zur 60 Milen entfernten Trainingschool bringen. Aber wann? Das wusste niemand.

Dann erblickte ich wie aus dem Nichts in geschätzten 100m Entfernung eine Gestalt, die einem Jungen aus der Trainingschool ziemlich ähnlich sah – tatsächlich, es war Marcel und mit ihm Roxy.

Tausend Steine fielen von meinem Herzen, zu wissen, nicht mehr alleine zu sein.

Nach abertausend Telefonaten und dergleichen wurde wir um 10:00 pm vom zu Anfang erwähnten CC-Mitarbeiter abgeholt und erreichten gegen 11:00 pm die School.

Ich schlief in der Nacht erst gegen 1:00 am ein, musste bereits um 5:00 am wieder aufstehen und erreichte somit viel zu früh und mit reichlich wenig Schlaf den Flughafen, dem ich am Tag zuvor doch schon über 12 Stunden treu geblieben war.

Da ich nicht zu weit vom Thema abschweifen möchte und diejenigen, die diesen Stuff lesen nicht zu voll quatschen möchte, fass ich mich nun kurz, obwohl ich sooo viel erzählen könnte!

 

 

 

Der Flug war angenehm und dauerte keine zwei Stunden! Der Flughafen, an dem ich landete, war riesig. Der Hartsfield-Jackson Airport in Atlanta ist auch der größte in GANZ Amerika, aber ich habs geschafft und irgendwann stand ich auf der riesen Rolltreppe, an dessen Ende mich die Hostmum erwarten wollte. Und dann traf ich sie, wir begrüßten uns mit einer Umarmung und verstanden uns von Anfang an gut. Wäre ich einen Tag eher geflogen, hätte mich die gesamte Familie begrüßt, aber Dank des 4. Julis war das leider nicht möglich. Umso mehr freute ich mich, als wir nach knapp 45 Minuten das Grundstück der Familie betraten und ich mit diesen tollen Plakaten begrüßt wurde:

Eigentlich war geplant, alles in den ersten Beitrag zu fassen. Da ich aber der Meinung bin, dieser Post enthält bereits 'ne menge Infos, werde ich an dieser Stelle aufhören zu schreiben!

Ich hoffe, ihr konntet einen einigermaßen guten Eindruck von meiner ersten Woche in New York erhalten! :-)

Ich verspreche, möglichst bald folgt ein Beitrag meiner ersten Arbeitswoche - ich hab schon einiges erlebt und alles ist so neu und anders!

Aber - und das ist das wichtigste - ich fühle mich super wohl!

 

Bis bald,

eure Jana! :-)

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