Ausgesperrt, Konzert, Halloweenparty & Atlanta

Hallo :-)

Es ist Dienstagmorgen, ich habe mir bereits mein Sportoutfit angezogen, aber mich doch noch wieder ins Bett verkrochen, weil meine Laufmotivation sich in Grenzen hält. Heute habe ich den ganzen Tag bis 3:30 frei, das nenn ich mal cool!

 

Die letzte Woche lief ziemlich routinemäßig ab, jedenfalls der Wochenanfang.

Am Montag waren wir bei dem neuen Park, den Hudson wohl nur liebt, weil er so neu ist. Aber er ist auch ziemlich cool. :-)

Nachmittags waren wir draußen, weil das Novemberwetter einfach herrlich ist.

Abends habe ich 'The Voice geguckt, genau wie gestern Abend. James David hat's doch tatsächlich in die Live Shows geschafft, gestern war er auch schon dran, bis heute Mittag kann noch gevotet werden.

 

Dienstag war ich laufen, habe gechillt, geskyped, den Nachmittag mit 'draußen spielen' und Golfcartrides verbacht und abends kam die Grammy noch vorbei.

 

Am Mittwoch wurden morgens jegliche Parks mit dem Golfcart abgeklappert: Pebblepocket park, Halloweendecoration, die nicht mehr vorhanden ist, Huddleston Pond, wo wir ein sehr nettes Paar mit kleinem Sohn und Großeltern (glaub' ich zumindestens) kennengelernt haben, die frisch aus Minnesota hergezogen sind, und den Park, der am nächsten liegt. Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten, was ganz super toll ist.

Nachmittags wurde draußen und erneut auf dem Golfcart verbracht. Ein golfcartischer Tag! :-)

 

Am nächsten Morgen bin ich wie gewöhnlich joggen gegangen, das Wetter war mal wieder herrlich. Ich habe mir einen Schlüssel in die Garage gelegt und bin losgerannt. Kurz bevor ich das Haus wieder erreichte, kam mir Joey entgegen, der das Fenster 'runter macht: "Do you have a key?" Da ich ziemlich aus der Puste war, sagte ich nur: "Yes, I do." 2 Minuten später erreichte ich das Haus und stellte mit Erschrecken, was vorher schon mein Unterbewusstsein beschäftigte, fest, dass das Garagentor heruntergelassen war. Alle Türen waren geschlossen, ich hatte kein Handy bei mir und Joey war gerade auf dem Weg nach Atlanta zur Arbeit, es war unmöglich ihn einzuholen. Ich ging zum nextdoor-neighboor-house, klingelte, wartete, tappte hin und her, keiner öffnete. Wir wohnen in einer Gegend, in der die Häuser schon weiter auseinander liegen, weshalb es auch nicht SO viele Möglichkeiten gab. Dennoch machte ich mich auf den Weg zu weiteren Häusern, doch wie es anders nicht sein muss, KEINER öffnete. Mittlerweile hatte es schon angefangen zu fisseln und ich fing an in meinen Sportklamotten zu frieren. Ich malte mir alles mögliche im Kopf aus. Zu einem meiner Lieblingsshops, um mir Winterboots zu kaufen, konnte ich mir schon abschminken. Aber ich musste die Kinder mit dem Golfcart von der Schule abholen, doch die Schlüssel sind im Haus. Und Kristen würde erst später wieder kommen. Was tun? Panik kam in mir auf, dieses unangenehme Gefühl, wenn irgendeine Macht auf deine Tränendrüsen drückt, du es aber gerade noch unterdrücken kannst. Ein Ziehen im Magen, ein Übelkeitgefühl. Gerade als ich vom letzten Haus Richtung Straße lief, erblickte in ein Auto. Ich winkte wie verrückt, wie verzweifelt das ausgesehen haben muss, und eine Dame öffnete das Fenster. Es war die Postbotin, wie ich beim Näherkommen am Auto erkannte. Ich erkundigte mich nach dem Gebrauch ihres Telefons und erklärte ihr, dass ich nichts ins Haus komme und die ganze Geschichte. Sie war sehr skeptisch und ich durfte ihr Phone nicht berühren, sie hat die Nummer eingetippt. Die Nummer. Immer wieder dankte ich mir selbst, dass ich Kristen's Nummer 2 Tage zuvor auswendig gelernt habe. Ich meine, was hätte ich gemacht, hätte ich diese Nummer nicht gehabt? Ob man die im Internet findet? Ich weiß es nicht, aber die nicht zu wissen hätte alles noch viel komplizierter gemacht.

Piep, Piep, Piep. Sie geht nicht dran. Wir schreiben ihr eine Message, die sich, da die Dame nicht viel schreiben wollte, sehr frech anhörte, so nach dem Motto ihr "Ehemann", obwohl ich ihn immer Joey nenne, hätte mich ausgesperrt, obwohl er ja noch mit mir gesprochen hatte. Aber ich hatte keine Lust auf ewige Diskussionen und war eh schon sehr, sehr aufgewühlt, weshalb ich sie einfach bat, schnell abzuschicken. Sie wollte noch die letzten Häuser mit Post bewerfen, während ich die Straße hinunter zu einem etwas entfernteren Haus lief, um dort mein Glück mit dem Telefon zu probieren. Natürlich hat erneut keiner geöffnet - sind die denn alle arbeiten? - und gerade als ich wieder Richtung Straße lief, hielt die Postbotin an und rief: She left a message! Drin war erklärt, wo ein Schlüssel in der Garage versteckt sei, was ich natürlich eh wusste. Und die Garage war ja sowieso zu. Ich fragte, ob ich doch bitte erneut mein Glück beim Anrufen versuchen dürfte und tatsächlich, sie nahm ab. Nach ewigem Hin und Her konnte sie mir den Code vom Garagentor mitteilen, ich rannte den ganzen Weg zurück zum Haus und mir fiel ein Stein vom Herzen, endlich im Haus sein zu können. Dann bin ich in die Dusche gesprungen und habe ich doch noch auf den Weg in den Shop gemacht, um das letzte Paar der Boots zu ergattern, die ich am Fuße meiner Gastmutter so schön fand. Dann konnte ich die Kinder abholen und gerade als wir das Golfcart zu Hause parken wollten hat die Handbremse nicht funktioniert. So viel Pech an einem Tag. Wurde aber mit schönem Wetter am Nachmittag, perfekt für Draußen spielen geeignet, und einem tollen Konzert am Abend ausgeglichen! Mein erstes amerikanisches Konzert :-) Phillip Phillips. Sagt vielen eh nichts, deshalb verlinke ich ihn gleich einfach mal!

Ich hoffe das Video ist auch in Deutschland verfügbar, lasst es mich einfach bitte wissen. Und wenn nicht, einfach bei Youtube eingeben. :-)

 

Es war sehr, sehr cool! Um kurz nach 12 war ich wieder zu Hause.

 

Der Freitagmorgen fand wie Üblich statt, es war sogar noch etwas leichter, da Hudson nach der Schule mit zu seiner Omi ging, und ich ihn so nicht noch abholen musste, sondern viel mehr Zeit für die Wäsche und Landen hatte.

Den Nachmittag haben wir nach Ewigkeiten mal wieder im Spielzimmer verbracht.

 

Am Abend bin ich zu Isabelle gefahren, mit Spiderweb im Face. Es fand eine Grown-up Halloweenparty statt. Es war SO cool! Wir haben das dann mit Sleepover verbunden und am nächsten Morgen bin ich wieder nach Hause gefahren, da ich noch von 9-11 die Kleinen aufpassen sollte, während die Großen beim Soccer sind. Aber erstmal ein paar Bilder von der Party.

Als ich dann zu Hause ankam, wurde mir gleich gesagt, dass der 6jährige nicht zum Spiel geht, da er die ganze nacht gebrochen hat. Trotzdem habe ich die Kids beschäftigt, da mein Hostdad als Coach zum Spiel musste und meine Hostmum beim Sport war.

 

Als ich off war, habe ich erstmal geschlafen. Ich hab mich gefühlt, als hätte ich die Nacht durchgemacht. Irgendwann habe ich mich oben wieder blicken lassen und erfahren, dass Easton wieder top fit sei, es aber nun Brayden erwischt hat.

 

Abends habe ich mich noch mit Freunden in einem Restaurant getroffen, wo wir Sheila's Sohn mal wieder zugehört haben.

Dann war Sonntag. Ein ganz super toller Tag. Ich bin mit Johanna nach Atlanta gefahren und wir haben uns mit zwei ihrer Trainingschool Freunden (wie schlecht mein deutsch einfach ist) getroffen. Geplant war Aquarium (das GRÖßTE weltweit) und Hardrockcafe. Ich will gar nicht mehr lange Reden schwingen, wie ich das in diesem Blogeintrag schon des Öfteren gemacht habe, deshalb folgen einfach ein paar dutzende Eindrücke. Von Fischen aller Art, über Selfies mit Pinguinen bis hin zur Skyline Atlanta, die wir spontan auf dem Dach des Parkhauses gesichtet haben. Es war ein rundum toller Tag, der nach Wiederholung schreit. :-)

Montagmorgen habe ich dann erfahren, dass der Kleinste in der Nacht zuvor gebrochen hatte. Und auch gestern Nachmittag erneut. Scheint der Virus wohl durch die ganze Familie zu ziehen. o.O

Gestern war ansonsten, neben 10 Mal Betten neu waschen, alles normal. Morgens Playroom und Outside, nachmittags outside und abends 'The Voice'. Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, LIVE TV zu gucken. Ich nehme alles auf, spule vor und zurück. Gibts viele in Deutschland, die das auch so machen?

 

So, das hat jetzt doch länger gedauert, als gedacht. Gerade, wenn ich schreiben will, gleich mit meiner Familie zu skypen, da heute Papas Namenstag ist, werde ich schon bei Skype angerufen. Musste ich dann leider wegdrücken, habt 'ne Sekunde Geduld. Joggen wird dann wohl LEIDER überbewertet. 

Bis zum nächsten Mal!

 

Jana :-)

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