Halloweenweekend and more

Hallihallo,

erneut ein neuer Monat, der sich in meinem Archiv bemerkbar macht. November. Klingt nach Winter, nach Kälte, nach Kuschelsocken und Kamin. Aber es schein stets sie Sonne. An vielen Tagen ist es unglaublich warm, dann kann sich das Wetter schlagartig ändern. Ist es am einen Tag 25 Grad warm, kann es drei Tage später schon unter den Gefrierpunkt gehen. Komisches Wetter hier in Georgia. Ich muss mir unbedingt aber Winterschuhe zulegen, bin nur mit Billiglatschen von H&M als einzige 'zuhe Schuhe' hergekommen. Ob ich mir eine Winterjacke zulege, weiß ich noch nicht.

Letzte Woche Donnerstag bin ich morgens joggen gewesen und habe mich gleich danach auf den Weg Richtung Avenue gemacht - mit dem Golfcart (zum ersten Mal) - und hab mich mit Isabelle getroffen. Wir haben unsere 'dörflichen' Läden ausgekundschaftet und am Ende unser Pläuschchen bei Starbucks ausgeklingen lassen. Wir hatten eine schöne Zeit, bevor es back to work ging.

Back home haben wir draußen gespielt und das TOLLE Wetter genossen. Es war einer der Tage, an denen es über 20 Grad warm war. Als ich die Kids ins Bett gebracht habe, habe ich mir 'My sister's keeper' angeschaut.

Friday - Halloween

Dann wurde es endlich Freitag - Halloween! Einer der Tage, auf die ich richtig hingefiebert habe. Morgens habe ich Hudson in sein Captain America Costume gepackt und zur Schule gefahren, zum ersten Mal mit dem Auto. Der Morgen lief ansonsten pretty much wie immer ab. Einkaufen, Wäsche, Lunch, Naptime. In meiner freien Zeit, die sich an jenem Tag nur auf eine gute Stunde belief, habe ich mir fix ein spiderweb ins Gesicht gemalt, um ready for trick or treat zu sein. Mein anderes make-up wäre nämlich zu gruselig für die Kids gewesen.

Um 3:30 bin ich wieder angefangen und habe die Zeit mit den Boys im Playroom verbracht. Um 5 sind dann 3 andere Familien gekommen, die Kids haben gespielt - 14 kleine, bunt verkleidete Kinder. - 12 Jungs und 2 Mädchen. Es wurde Pizza geliefert und gegen halb 7 haben wir uns mit 4 Golfcarts auf zu TRICK OR TREAT gemacht. Aber vorher durfte es nicht fehlen, ein Bild mit meinen Boys zu machen!

Trick or Treat - was kann ich dazu sagen? Es war pretty much genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich muss so lächeln, wenn ich daran zurück denke. Es war einer der Tage, an denen ich wieder das Gefühl hatte, ich lebe in diesem Film. Amerika. Alles, so vieles, was ich erlebe, gleicht den Dingen in den Filmen, die jeder kennt. Früher war mir nie bewusst, dass es amerikanische Filme sind, dass es auf dieser Welt einen Ort gibt, wo es wirklich so ist wie in diesen Filmen. Ich habe sie einfach geguckt und fand so viele Dinge unglaublich toll, ohne je zu realisieren, dass es diesen Ort gibt, wo alles genau so ist. Ich dachte vermutlich immer, das sei ausgedacht, erweitert. Ich wusste nie, dass es dieses Leben wirklich gibt - und bin genau deshalb so dankbar und froh, hier zu sein und die Chance zu haben, all das zu erleben.

Wir haben die Golfcarts am Ende einer Neighborhood geparkt. Es war dunkel und kühl, die Kids hätten vermutlich unter ihren Kostümen gefroren, wären sie nicht so excited gewesen. Die Großen sind gleich zu den ersten Häusern gerannt, von Haus zu Haus. Alles ging furchtbar schnell. In den ersten Sekunden hat sich alles so schnell verteilt. Irgenwann war ich die ganze Zeit bei Easton und Hudson und bin mit den zweien von Haus zu Haus gerannt. Mit uns ging eine Gruppe Mädels, die ich auf 11-13 Jahre schätze, alle süß verkleidet - einfach genau so wie diese Mädelsgruppen aus diesen Schnulzen, die entweder super lieb oder ultra zickig sind. Könnt ihr mir folgen? Ich bin gerade zu layz nen Beispielfilm rauszusuchen. Die meisten Häuser waren bewohnt von älteren Damen oder Herren, die zuckersüß waren, eine große Candyschale in der Hand, ein Lächeln im Gesicht. Alles war so gemütlich, wenn man diese Momente an den Türen erlebt hat. Oft konnte ich nebenbei einen Blick in die Häuser werfen, völlig abgelenkt von der warem, winter/herbstlichen Stimmung, die dort herrschte. Manchmal kamen Teenager an die Türen, manchmal Mütter und Väter. Manche Häuser waren abgedunkelt, um zu zeigen, dass sie nicht am Trick or Treating teilnehmen. Und dann, was auch vorkam, waren die Candyschalen, die vor jenen Haustüren standen und einen Zettel über sich trugen, auf dem zu lesen war, "One piece of candy for each child." Ob sich die Großen da wohl dran halten?

Mit dem Golfcart kamen wir super voran, nachdem wir die erste Nachbarschaft abgeharkt hatten. Dann wurden wir von einem kleinen Schauer überrascht, der nicht einmal angekündigt war. Gegen 9 waren wir wieder zurück - mit lots of CANDY. Beim örtlichen Zahnarzt gibt's ne crazy Aktion: Man erhält pro Pound Candy 'n Dollar. Jeder meiner Jungs gibt gefühlt 3/4 seiner Beute ab, da sie Unmengen an Bonbons abgesahnt hatten. 

So viel zu meinem ersten Halloween, was ich unglaublich genossen habe!

Gestern habe ich morgens Bray, Huddi und Landi gewatched, während die anderen beim Soccergame waren. Es war wohl eisig kalt. Wir haben im Playroom nichts von der Kälte zu spüren bekommen, sondern lieber mit einem Murmelspiel gespielt. Marbles. Alleine jeden Tag diese kleinen Begriffe zu lernen, freut mich. I really hope my English is gonna be fluent in the end of the year. 

Um 4 bin ich in die Kirche gegangen. Jaja, nichts spannendes denkt ihr euch jetzt. Das Übliche wahrscheinlich. Nichts da, ich bin in die katholische Kirche gegangen. Ich habe mich dort mit Johanna getroffen, da wir aufgrund von Allerheiligen gerne hinwollten und unsere Gastfamilien den Tag nicht kennen, und ich muss sagen: WOW. Mein Glaube ist doch noch zurück gekommen. Ich war wirklich fest der Überzeugung, amerikanische Kirchen wären alle wie jene Kirche, die ich von meiner Gastfamilie gewohnt war. Aber nein, das lag dann tatsächlich immer nur daran, dass sie evangelisch sind. Die katholischen Kirchen sind genau so, wie jene, die ich von Deutschland gewohnt war. Bänke, wie zu Hause. Und Kniebänke. Ein normaler Messablauf. Haleluja. Kommunion. Messdiener, wenn auch nur einer. Gebetbücher, auch wenn ich es nicht benutzt habe, da Lieder von einem Zettel gesungen wurden (evtl wegen des Feiertages?!), und das mir wichtigste: ein Pastor, der live anwesend war. Ich will gar nichts gegen die Kirche, die meine Gasteltern besuchen und die unglaublich cool und modern ist, sagen. Aber ich habe die normalen Umstände eines Gotteshauses doch arg vermisst. Ich bin ganz froh, da gewesen zu sein. :-)

Dann habe ich noch von 5-8 die Kids aufgepasst. Zeit wurde pretty much mit Dinner und Bad und am Ende mit Spielen verbracht.

 

Diese Nacht wurde die Zeit dann auch mal in den USA umgestellt, eine Woche später als in Deutschland. Bei der Zeitumstellung im Frühjahr lagen sogar drei Wochen dazwischen.

 

Wir freuen uns über die Zeitumstellung im Herbst, nicht wahr? Wir können eine Stunde länger feiern, wir können eine Stunde mehr Schlaf genießen. Positiv, oder? Familien mit Kids sehen das anders. Besonders mit jenen Kids, die stets um 6 Uhr wach sind. Warum? Weil sie dann am nächsten Tag schon um 5 Uhr wach sind. Und nicht nur den nächsten Tag, Landen wird einige Tage brauchen, um sich an den Unterschied gewöhnt zu haben. Aus diesem Blickwinkel habe ich das Ganze noch nie betrachtet.

 

Heute war ein cozy day as well. Ich bin von der Kirche daheim geblieben, da ich bereits am Tag zuvor hingegangen bin. Mittags habe ich mit den Kids und dem Dad draußen gespielt, Lunch gegessen und 3 Stunden geskyped. LG ANNI :-* Dann haben wir sogar noch herausgefunden, dass man Gruppenskypen machen kann. Leider konnte man immer nur einen sehen und nicht alle, was ich schade finde. Wenigstens aber alle hören. Was mir wieder an jene amerikanischen Filme erinnert, wo Teenager ein Haustelefon auf dem Zimmer hatten und mit mehreren Freunden gleichzeitig telefoniert und Pläne ausgemacht haben. Mir fällt das Wort für jene Art der Conversation nicht ein.

 

Ich habe zum Abschluss des Wochenendes, welches endlich mal ganz ruhig, besides Friday, war, mit meiner Family Dinner gegessen. Pork Chop, rice and vegetables. Yummi.

 

So schnell ist bereits wieder ein Wochenende um. Positiv und negativ. Nur noch drei Wochen und ich bin schon in Hilton Head. Vorfreude.

 

Bis bald,

Jana :-)

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